Beglaubigung, Apostille und Legalisierung für Brautpaare

„Sie müssen dieses Dokument beglaubigen lassen.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Immer wieder erfordern verschiedene Lebenssituationen die Beglaubigung eines Dokumentes, um dessen Echtheit nachzuweisen. Für Privatpersonen sind das insbesondere Personenstandsurkunden zu denen Geburts- und Sterbeurkunden gehören. Häufig müssen auch Heiratsurkunden beglaubigt werden, um im Ausland den Nachweis einer Ehe zu erbringen. Um diesen Echtheitsnachweis zu erbringen, gibt es zwei international anerkannte Verfahren: die Legalisation und die Apostille. Welches Verfahren anzuwenden ist, hängt von dem Land ab, in dem Sie den Echtheitsnachweis erbringen müssen.
Die Sherpatec GmbH verfügt über eine umfangreiche und langjährige Erfahrung mit beiden Verfahren und hilft Ihnen beim Dokumente übersetzen und beglaubigen. Sie veranlasst auch die rechtssichere Beglaubigung Ihrer Heiratsurkunde, so dass Sie im Ausland vor bösen Überraschungen sicher sind. Eine umfangreiche Betreuung und Beratung zu Festpreisen und eine deutschlandweite Dokumentenabholung per Express wird garantiert.
Eine Heiratsurkunde wird mit der sogenannten Apostille beglaubigt, wenn ein Land, in dem Sie das Dokument vorlegen möchten dem „Haager Übereinkommen zur Befreiung öffentlicher Urkunden vor der Legalisation vom 15.10.1961“ beigetreten ist. Die Apostille erfolgt in Form eines Stempels in quadratischer Form mit einer Seitenlänge von mindestens neun Zentimetern durch die zuständige Landesvertretung. In der Regel wird sie in der Amtssprache der ausstellenden Behörde verfasst. Der Zusatz „Apostille (Convention de La Haye du 5 octobre 1961)“ ist zwingend erforderlich.
Die Legalisation Ihrer Heiratsurkunde erfolgt in allen Ländern, die dem Haager Übereinkommen nicht beigetreten sind. Eine Beglaubigung mit Apostille ist in diesen Ländern nicht möglich. Ein Konsulatsbeamter überprüft die Echtheit der Heiratsurkunde. Vor der Legalisation ist häufig eine Vor- oder Endbeglaubigung durch die zuständige deutsche Behörde notwendig. Den meisten ausländischen Behörden reicht die Vorbeglaubigung durch den Präsidenten des Landgerichtes, in dessen Bezirk die Urkunde ausgestellt wurde, aus. Sollte dennoch eine Endbeglaubigung notwendig sein, ist das Bundesverwaltungsamt zuständig.
Die Legalisation durch die zuständige Konsulatsvertretung des entsprechenden Landes ist eine Überbeglaubigung, denn das Dienstsiegel der ausstellenden deutschen Behörde, in diesem Fall das Standesamt, reicht nicht aus, um im Ausland anerkannt zu werden. Das Konsulat bestätigt Ihnen durch seine Beglaubigung die Echtheit Ihrer deutschen Heiratsurkunde.
Und so geht es:
Übersenden Sie der Kanzlei Ihre zu beglaubigende Heiratsurkunde zusammen mit dem Auftragsformular per Kurierdienst oder Einschreiben. Diese veranlasst die Beglaubigung durch Apostille beziehungsweise Legalisation durch das zuständige Konsulat des Landes, in dem Sie Ihre Heiratsurkunde verwenden möchten. Anschließend erhalten Sie Ihr Dokument in der von Ihnen angeforderten Versandart zurück. Die Dauer der Bearbeitungszeit hängt von dem entsprechenden Konsulat ab.
Manche Länder fordern parallel zu der Apostille oder der Legalisation eine beglaubigte Übersetzung des Dokumentes. Die Sherpatec GmbH lässt dieses Dokument von einem beeidigten Übersetzer in die jeweilige Landessprache übersetzen. Bitte bedenken Sie, dass sich die gesamte Bearbeitungszeit durch die beglaubigte Übersetzung entsprechend verlängert.
Bitte berücksichtigen Sie, dass Urkunden, die beglaubigt, legalisiert oder apostilliert werden sollen, nicht älter als sechs Monate alt sein dürfen.