Beziehungsprobleme

„Der Streit der Liebenden ist die Erneuerung der Liebe“ wusste schon der griechische Dichter Terenz. Streit gehört in jede Partnerschaft, da keine zwei Menschen sich immer einig sind. Trotzdem ist es wichtig, zu verstehen, warum man sich streitet, damit Missverständnisse nicht in ernste Beziehungsprobleme umschlagen. Vor allem Paare, die über eine Heirat nachdenken, sollten sich vorher mit dem Thema Beziehungsprobleme auseinandersetzen.
Bei Beziehungsproblemen ist es als Erstes wichtig, sich nach dem ‚Warum‘ zu fragen. Die Ursachen für Beziehungsprobleme sind vielfältig. Zu den häufigsten Ursachen für Beziehungsprobleme zählt, dass ein oder beide Partner oftmals die negativen Gefühle in sich aufstauen bis sie schließlich explodieren. Der Wutausbruch kommt für den anderen dann gänzlich unerwartet. Verschlossenheit in einer Beziehung ist allgemein ein Problem, das zu Beziehungsstress führen kann. Wenn der Partner nicht weiß, was im anderen vorgeht, kann er sich nicht ihn ihn hineinversetzen und ihn unterstützen. Eine weitere häufige Ursache für Beziehungsprobleme sind die zu hohen und unrealistischen Erwartungen an die Partnerschaft. Der Partner ist nicht verantwortlich für das eigene Glück und keine Beziehung ist perfekt.
Wie löst man nun aber die Beziehungsprobleme oder verhindert sie von Vornerein? Die Frage ist für junge Verliebte, die an eine gemeinsame Zukunft und das Heiraten denken, wichtig. Zwei Zutaten für eine glückliche Beziehung sind Offenheit und Zuhören. Vertrauen Sie sich Ihrem Partner an und sprechen Sie über das, was Sie bewegt. Hören Sie ihm aber genauso offen zu und versuchen Sie, sich in Ihren Partner hineinzuversetzen. Das gilt sowohl für Probleme zwischen Ihnen, als auch für den Alltag. Vermeiden Sie in Streitsituationen die Verallgemeinerungen ‚Immer‘ und ‚Nie‘, denn die sind unsachlich und bergen viel Streitpotenzial. Nennen Sie stattdessen Fakten und geben Sie Beispiele. Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es sachlich und ruhig. Oftmals hilft es auch, sich auf die positiven Eigenschaften des Partners zu konzentrieren. Vergisst er ständig den Müll runterzubringen? Mag sein, aber dafür bekocht er Sie vielleicht einmal in der Woche liebevoll. Sagen Sie Ihrem Partner, was Sie an ihm schätzen. Darüberhinaus ist es wichtig, dass sich beide Partner als gleichwertig ansehen. Weder die eigenen Bedürfnisse, noch die des Partners sollten ständig hinten angestellt werden. Wenn nicht beide Bedürfnisse befriedigt werden können, müssen die Partner gemeinsam eine Lösung oder einen Kompromiss finden.
Wenn bei Ihnen also demnächst die Hochzeit ansteht, ist es an der Zeit, sich noch einmal klar darüber zu werden, ob die Partnerschaft ausbalanciert ist, ob es ein Geben und Nehmen gibt, ob beide Partner dem anderen zuhören und offen über ihre Gefühle sprechen. Weitere wichtige Zutaten für eine glückliche Beziehung sind Akzeptanz und Respekt des Partners. So können Sie ihre Streitigkeiten überwinden und eine glückliche Ehe führen.