Heiraten während der Schwangerschaft: So wird’s für alle zu einem wahren Fest

Eine Heirat sollte ein freudiges Ereignis sein, das den Start in ein glückliches, gemeinsames Leben darstellt, und zwar unabhängig von den Umständen. Dennoch ist eine Hochzeit, bei der die Braut mit sichtbar deutlichem Babybauch zu sehen ist, keine „normale“ Hochzeit. Was gilt es also alles zu beachten, damit das Fest für alle Beteiligten auch wirklich zu einem freudigen Ereignis wird?
young couple

Externe Hilfe als Entlastung & nützliche Baby-Accessoires

Ein adäquates Zeitmanagement ist bei einer Hochzeit unabdingbar. Die Schwangerschaft ist ein Faktor, der Sie sowohl psychisch als auch physisch zusätzlich belastet. Mit einem Wedding Planner zusammenzuarbeiten, der Ihnen viele organisatorische Aufgaben abnimmt (Einladungskarten verschicken, die Räumlichkeiten mieten, den Kuchen und das Catering in Auftrag geben etc.), ist also auf jeden Fall eine ratsame Option. Alternativ empfiehlt es sich, diese Aufgaben an hilfsbereite Familienmitglieder weiterzugeben, was zugleich günstiger als das Honorar eines Wedding Planners ausfallen dürfte. Da viele Heiratswillige auf einen Junggesellinnenabschied nicht verzichten möchten, lässt sich dies clever mit der bevorstehenden Geburt verbinden. Anstatt einen Ausflug zu veranstalten, der die Braut arg überstrapazieren würde, können Freunde/Verwandte ein Fest organisieren, bei dem die baldige Familie mit Baby-Accessoires ausgestattet wird. Das Anfertigen einer (offenen) Wunschliste ist hierbei hilfreich und schließt Fehlkäufe aus.

Das Hochzeitskleid: Je später ausgewählt, desto besser

Jede Braut möchte in ihrem Hochzeitskleid glänzen – das ist natürlich auch mit Babybauch möglich. Nicht wenige halten dies sogar für sexy. Außerdem erhalten die Hochzeitsfotos auf diese Weise eine ganz persönliche Note. Bei der Wahl des Hochzeitskleides gilt: Umnähen musst nicht sein. Einige Unternehmen bieten mittlerweile viele Modelle an, die explizit für schwangere Frauen gedacht sind. Unter Umständen leihen Brautmodehändler solche Kleider auch aus. Außerdem sollte man sich bewusst machen: Da der Babybauch immer noch ein wenig anwachsen kann, wird das Kleid am Tag der Hochzeit umso besser passen, je später es ausgewählt wurde. Wichtig ist sowohl in Bezug auf das Brautkleid als auch die Schuhe: Auf keinen Fall Kleider und Schuhe wählen, die die Trägerin nur um der Optik willen arg einschnüren. Das fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern schadet zudem Ihrer eigenen Gesundheit und auch der Ihres Babys.

Der ideale Zeitpunkt: Zwischen dem vierten und sechsten Monat

Generell empfiehlt es sich, nicht während der ersten drei Monate der Schwangerschaft zu heiraten, da viele Frauen während diesem Zeitraum unter der ungeliebten „Schwangerschaftsübelkeit“ leiden. Mehr über die Schwangerschaft erfahren Sie im kostenlosen Ratgeber von Bambiona. Auch die letzten zwei bis drei Monate vor dem Geburtstermin sollte man nicht mit einem Hochzeitstermin versehen. Der Babybauch mag dann nämlich schon so sehr ausgeprägt sein, dass die Braut körperlich arg eingeschränkt ist. Und auch der generelle Stress, der sie an diesem Tag erwarten würde, wäre wohl eindeutig zu viel. Sofern man vor der Hochzeit also noch die Wahl hat, sollte man idealerweise den vierten bis sechsten Monat der Schwangerschaft wählen, um zu heiraten.