Winterhochzeiten

Für viele Menschen ist nicht die Hochzeit im Sommer, sondern eine Winterhochzeit der Inbegriff von perfekter Romantik. Kein Wunder, denn verschneite Märchenlandschaften, romantische Kutschfahrten durch die Natur und prasselndes Kaminfeuer kreieren ein unvergessliches Ambiente auf jedem Fest. Wie alles andere hat jedoch auch die Winterhochzeit nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, die es vor der Entscheidung gegenüberzustellen gilt.

Winterhochzeit: Deshalb ist eine Vermählung in der kalten Jahreszeit so romantisch

Die meisten künftigen Brautpaare, die eine Hochzeit im Winter planen, denken dabei vor allem an die märchenhafte Kulisse, welche die Natur in der kalten Jahreszeit bietet: Weißer Schnee und ein weißes Kleid ergeben ein perfektes Bild, das stimmiger nicht sein könnte. Natürlich überzeugt auch die Gemütlichkeit: Statt Sekt oder kalten Aperitifs gibt es für die Gäste beim Empfang Kuscheldecken und Glühwein vor dem Kaminfeuer.
Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass die meisten Locations in den Wintermonaten deutlich preiswerter sind als im Sommer, da sich die meisten Paare eher für die Monate zwischen Mai und September entscheiden. Dies sollte man nutzen, wenn man besonders preiswert, aber trotzdem mit entsprechend großem Aufwand heiraten möchte. Selbiges gilt übrigens auch für die Flitterwochen: Reiseziele in der Ferne sind im Winter preiswerter als im Sommer. Selbst steuerliche Vorteile sind drin – sofern man im Dezember heiratet. Dann nämlich wird der Steuervorteil rückwirkend für das vergangene Jahr gewährt!
Als Locations bieten sich romantische Schlösser, edle Landsitze oder auch romantische Hütten an – je nach Budget und nach der Anzahl der Hochzeitsgäste lässt sich das Fest auch im Winter perfekt gestalten. Denken Sie allerdings auch hier daran, die Location frühzeitig zu buchen!

Mögliche Nachteile einer Winterhochzeit

Einige Minuspunkte bringt eine Winterhochzeit trotz aller Romantik dennoch mit sich, die man unbedingt selbst beachten sollte. Als Erstes sei hier die Kälte zu nennen: Man sollte darauf gefasst sein, dass die Gäste die Ankunft des Brautpaares an der Hochzeitslocation eventuell lieber von den Fenstern aus betrachten anstatt draußen vor der Tür zu applaudieren. Auch die Glatteisgefahr bringt zwangsläufig mit sich, dass sich das Brautpaar um passende, winterfeste Schuhe kümmern muss – High Heels für die Braut sind hier eher ungeeignet oder könnten höchstens im Innenbereich ausgetauscht werden.
Wem dies jedoch nichts ausmacht, der wird mit Sicherheit auch im Winter eine unvergessliche Hochzeit erleben.